Schwierigkeiten beim Nahsehen

Mit Schwierigkeiten, Gegenstände in der Nähe zu erkennen, wird wahrscheinlich jeder Mensch an einem bestimmten Punkt seines Lebens konfrontiert.

Symptome der Weitsichtigkeit können sein: Schwierigkeiten, in der Nähe ablaufende Tätigkeiten deutlich zu erkennen, wie z. B. beim Lesen oder bei der Computernutzung. In vielen Fällen kompensiert das Auge diese mangelhafte Fähigkeit zum Nahsehen durch erhöhte Muskelanstrengung. Auch wenn die visuelle Ursache des Problems möglicherweise unerkannt bleibt, kann es zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit oder Nacken- und Rückenschmerzen führen. Falls Sie unter diesen Symptomen leiden, sollten Sie sich an einen Optiker oder Augenarzt wenden.

Es gibt zwei mögliche Hauptursachen, die zu Schwierigkeiten beim Nahsehen führen:

Hyperopie tritt auf, wenn das Auge – im Vergleich zur Brechkraft der Augenlinse – zu kurz ist. Die Fokussierung findet dann hinter anstatt direkt auf der Netzhaut statt. Dadurch ist das Netzhautbild verschwommen, ähnlich wie bei einem Foto, das Sie mit einem nicht fokussierten Kameraobjektiv aufgenommen haben.

Am weitesten verbreitet ist der Fall, dass der Autofokus-Mechanismus des Auges fehlerhaft ist. Dies kommt bei den meisten Menschen Mitte 40 vor. Da Menschen in diesem Alter früher als „alt“ betrachtet wurden, wird dieser Zustand auf Deutsch Altersweitsichtigkeit genannt. Andere Sprachen, z. B. das Portugiesische, bevorzugen die Verwendung eines sanfteren Begriffs wie „ermüdetes Sehen”.

Die einfache Lösung bei Schwierigkeiten beim Nahsehen ist das Tragen einer Brille, mit Gläsern, die es ermöglichen, dass das Licht direkt wieder auf die Netzhaut fokussiert wird. Gläser für die Nahsichtkorrektur werden zuweilen als „positive Gläser“ bezeichnet, da sie den Ort der Lichtfokussierung nach vorn verlagern.

An Weitsichtigkeit leidende Menschen nutzen allgemein ein Brillenglas, das auf der gesamten Glasoberfläche positiv ist. Weil ihr Auge zu kurz ist, verursacht dies beim Betrachten entfernter Objekte eine Ermüdung der Augen.

Im Gegensatz dazu nutzen Menschen mit einem mangelhaft funktionierenden oder erschöpften Autofokussystem vorzugsweise ein Brillenglas mit einem positiven Anteil nur im unteren Bereich des Glases. Diese positive Kraft – Addition genannt – kommt nur bei Bedarf zur Wirkung, nämlich dann, wenn das deaktivierte Fokussierungssystem des Auges ersetzt werden muss. Sie beeinträchtigt die Qualität des Sehens in die Ferne nicht.

Diese Gläser, die als Gleitsichtgläser bezeichnet werden, verfügen über komplexe optische Oberflächen und werden von Nikon in Spitzenqualität gefertigt.

<p>Altersweitsichtigkeit</p>

Altersweitsichtigkeit

<p><strong>Korrigierte Sehfähigkeit</strong></p>

Korrigierte Sehfähigkeit

Die besten Brillengläser sind je nach Ihren Bedürfnissen unterschiedlich.
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